Vergütung

Die grundlegenden Bestimmungen für die Vergütung der anwaltlichen Leistungen finden sich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Das RVG enthält eine Reihe von Gebührentatbeständen, deren Höhe sich am Gegenstandswert bzw. Streitwert orientieren, d.h. an dem Wert, der Ihrem Interesse am Ausgang eines Verfahrens bzw. an einer Beratung oder Gestaltung entspricht. Beispielsweise ist der Streit über einen Ausschluss eines Gesellschafters aus der Gesellschaft mit dem Verkehrswert seines Anteils an der Gesellschaft zu bemessen.

Alternativ eröffnet das RVG die Möglichkeit der Abrechnung nach Stundensätzen. Wenn keine Vergütungsvereinbarung getroffen wurde, muss nach RVG-Gebühren abgerechnet werden. In gerichtlichen Verfahren können die im RVG regelten Gebühren jedoch nicht durch Vereinbarungen unterschritten werden.

 

Für das erste Gespräch gelten Sonderregelungen bei der Vergütung unserer Leistungen:

In bestimmten Beratungsfeldern wie dem Unternehmens(ver)kauf oder der Unternehmensnachfolge bieten wir Ihnen das erste Gespräch kostenlos an. Wir wünschen uns nämlich, dass sich Unternehmer mit diesen schwierigen Themen auseinandersetzen können, ohne den Eindruck zu haben, sich in irgendeiner Hinsicht bereits gebunden zu haben. In diesem Gespräch klären wir mit Ihnen die nächsten Schritte, die Kosten für eine etwaige weitere Beauftragung und weitere mögliche Kosten. So können Sie sich mit dem Prozedere vertraut machen und gewinnen ein erstes Bild. Wenn es zu keiner weiteren Beauftragung kommt, entstehen somit keine Kosten.

Dies ist jedoch nur die Ausnahme für bestimmte Beratungsfelder, wie zum Beispiel dem Unternehmens(ver)kauf und der Unternehmensnachfolge. Im Übrigen gilt: Erstberatungsgespräche werden für Verbraucher höchstens mit 190 € zzgl. Umsatzsteuer auf Grundlage des § 34 Abs. 1 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) abgerechnet. Für die Beratung von juristischen Personen existiert keine gesetzliche Begrenzung der Erstberatungsgebühr; wir rechnen hier jedoch auch grundsätzlich max. 190 € zzgl. Umsatzsteuer ab. Bei einer auf dem Erstgespräch aufbauenden Beratung oder Vertretung wird diese Vergütung auf das spätere Honorar angerechnet.

Die Höhe des Stundensatzes richtet sich nach den folgenden Kriterien:

 

  • wirtschaftliche Bedeutung der Sache für Sie und
  • Komplexität und Anforderungen der Rechtsmaterie

Dieser individuelle Stundensatz wird im Vorfeld mit Ihnen abgestimmt.

In gerichtlichen Verfahren darf jedoch der im RVG geregelte Gebührensatz nicht unterschritten werden.

Pauschal- oder Erfolgshonorare bieten wir nur in Einzelfällen an.