Bereits im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, dass die deutschen Regelungen zum Mutterschutz überarbeitet werden sollen.

Bisher ist jedoch nicht viel geschehen. Das geltende Mutterschutzgesetz bleibt weiter hinter der von Deutschland umzusetzenden EU-Richtlinie 92/85 zurück.

Nun hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Anfang Dezember einen ersten Gesetzesentwurf eingereicht. Dieser hat ursprünglich vorgesehen, den Mutterschutz auch auf Studentinnen und Schülerinnen auszudehnen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Neufassung des Gesetzes entwickelt. Einige Regelungen werden sich dabei wohl nicht ändern: Es bleibt dabei, dass die Schutzfrist sechs Wochen vor der Entbindung beginnt und im Normalfall acht Wochen danach endet. Ab sechs Wochen vor der Geburt ihres Kindes darf die werdende Mutter nur noch dann beschäftigt werden, wenn sie selbst ausdrücklich erklärt hat, dass sie weiterarbeiten möchte.

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